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Sonntag, 14.08.2011

Ein Plädoyer für das Schreiben


Einen guten Gedanken, den wir gelesen, etwas Auffallendes, das wir gehört haben, tragen wir wohl in unser Tagebuch. Nähmen wir uns aber zugleich die Mühe, aus den Briefen unserer Freunde eigentümliche Bemerkungen, originelle Ansichten, flüchtige geistreiche Worte auszuzeichnen, so würden wir sehr reich werden.

Briefe hebt man auf, um sie nie wieder zu lesen; man zerstört sie zuletzt einmal aus Diskretion, und so verschwindet der schönste, unmittelbarste Lebenshauch unwiederbringlich für uns und Andre. Ich nehme mir vor, dieses Versäumnis wiedergutzumachen.
[Goethe: Die Wahlverwandschaften, Aus Ottiliens Tagebuche]

Gedanken sind flüchtig und umtriebig, wie junge Hunde, die im Spiel kein Ziel zu kennen scheinen. Sie aufzubewahren ist das Ziel all derer die Schreiben. Hinter all diesen Bemühungen mag die drängende Frage lauern; Wer bin ich?

Wenn ich mein Tagebuch, die Briefe die ich schrieb, wieder vor Augen führe und sie lese, dann begegne ich mir selbst auf eine Weise, die ein Spiegel nicht herbei führen kann. In ihm sehe ich nur die Hülle, bestenfalls einfache Zustände, wie Müdigkeit, Fröhlichkeit, oder den Tintenklecks auf meiner rechten Wange.

Meine Worte wieder lesend, komme ich mir selbst schon näher. Ein Tagebuch wird oft erst dann interessant, wenn es eine Weile ungelesen, in einer Schublade lag, oder wie in meinem Falle, in einer Holzkiste, die ich mir extra für meine Tagebücher habe anfertigen lassen.

Wenn ich dann nach einem Jahr, oder noch mehr, ein Tagebuch wieder aufschlage und zu lesen beginne, dann ist es ein wenig so, als sei ich bei mir selbst zu Besuch. Ein gern gesehener Gast, dem ich zuhöre und mit dem ich einen guten Wein teile.
Lesend erinnere ich mich, an Dinge die ich im Täglichen schon vergessen hatte, an Gedanken die so flüchtig waren, wie jene Hunde, von denen am Anfang die Rede war.

Mit blauem Kulistrich fixiert, nahm ich ihnen die Flüchtigkeit und ich erkenne sie wieder, manchmal erstaunt und überrascht.Selten die Abende die ich auf diese Weise verbringe, aber immer ganz besondere Abende.

Ich kann es nicht lassen und nehme mir vor wieder mehr Tagebuch zu schreiben.
Ähnlich geht es mir mit den Briefen meiner Freunde und Freundinnen, die ich zu mir hole, wenn ich sie reden hören möchte!

Ganz besondere Abende eben, wie seltene, seltsam stille Feste.

Aus dem Montagsnotizbuch des Salon im Net.
Salon im Net

Montag, 04.07.2011

Fotokunst - Der Junge und das Auto

Donnerstag, 03.03.2011

Stilvoll ins Cafe Nottebrock




Stilvoll und passend zum leicht angestaubten und immer noch behaglichen Ambiente des Cafe Nottebrock, parkt der Mercedes vor der Tür. Im frisch polierten Lack spiegelt sich die Fassade der beiden Villen aus der Gründerzeit.
Die Villa Henriette befindet sich gleich neben dem Kaffehaus, dass ich gerne Gustav nenne, ein Name der mir passend erscheint angesichts der etwas eckigen Fassade.
Die Villa Gustav wurde zwischen 1906 und 1907 erbaut. Seit damals befindet sich das Cafe im Erdgeschoß.

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Kaffeehaus Nottebrock

Dienstag, 08.02.2011

Vorbereitungen für meinen Besuch bei Facebook


Jetzt ist es so weit. Ich habe mir einen Kaffee gekocht, die heiße Milch aufgeschäumt, einen Keks mit Schokoladenüberzug und mein Laptop eingeschaltet. Dasselbe Ritual fand früher statt wenn ein Brief eines lieben Menschen im Briefkasten auf mich wartete.

Briefe sind selten und haben sich wenn überhaupt eher in Postkarten verwandelt. Heute heißen Briefe E-Mail, privat Nachricht oder Wall. Ja, Wall!

Facebook erkennt dass ich es bin und lässt mich rein, obwohl ich mein Passwort für diese Seite nie abgespeichert habe, für keine Seite, aber das ist ja nicht so wichtig. Eigentlich schon. Na ja, egal.

Was haben meine Freunde seit meinem letzten Besuch neues erlebt?

Sie haben kleine Musikvideos bei YouTube angesehen, nett, doch ich schau sie mir nicht an. Haben ein Quiz beantwortet, Fragen über mich, dass meiste stimmt nicht.

Manche brauchen Hilfe beim farming, doch das ist schon etwas länger her, zugegeben …

Jemand hat 50 neue Fotos hoch geladen und bittet mich mir sein Album anzusehen. Ja doch!

Der Kaffee ist leer und der Keks aufgegessen und irgendwie wäre mir ein Brief von einem Freund doch lieber gewesen.
Aber egal ...

Dienstag, 01.02.2011

Briefkasten in Bad Honnef

Dienstag, 25.01.2011

Literaturkreis in Bad Honnef


Am 25. Januar 2011 wurde der Literaturkreis in Bad Honnef gegründet.
Bereits in Bonn und Phnom Penh (Kambodscha) konnte die Gründerin Ilona Düerkop einige Erfahrungen was die Auswahl der Lektüre und Vorbereitung der monatlichen Treffen betrifft, sammeln.

Heute spielt das Internet eine wichtige Rolle bei der Kommunikation mit den einzelnen Mitgliedern. Das war 1994 in Bonn noch ganz anders. Einmal im Monat kam man zusammen um über das gelesene Buch zu sprechen.

Die persönlichen Treffen waren auch bei dem Literaturkreis Phnom Penh von großer Wichtigkeit. Stets war der Austausch über das gelesene Buch angeregt, kontrovers und führte oft weit über das Buch hinaus.

Der Literaturkreis Bad Honnef wird sich in Zukunft an jedem ersten Mittwoch im Monat treffen. Entweder privat, oder in einer ausgesuchten Gaststätte (Bad Honnef) – je nach Größe der Gruppe.

Wer mag kann seine Meinungen und Gedanken nach dem Treffen des Literaturkreises über die Mailingliste an alle Mitglieder per E-Mail senden.

Der nächste Titel und Informationen zum nächsten Buch werden ebenfalls auf diesem Weg versendet, oder können per Telefon erfragt werden. Die Telefon Nummer ist auf der Internetseite des Literaturkreises zu finden.

Um Mitglied des Literaturkreises Bad Honnef und der Mailingliste zu werden, reicht es eine E-Mail an
Literaturkreis-Bad-Honnef-subscribe@yahoogroups.de zu senden. Bitte auf die Grafik klicken.

Literaturkreis _Bad Honnef


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Literaturkreis Bad Honnef
Der literarische Salon im Net

Donnerstag, 13.01.2011

Ich will dieses Gesprach nicht

Erinnert sich noch Jemand an Tagträume

Die Tür des Tabak- und Zeitungsladen war weit geöffnet. Gleich dahinter stand der Sohn des Besitzers und erschreckte mich, da ich ihn dort nicht vermutet hätte. Was für einen Blick er aus seinem Schaufenster hatte, etwas versteckt hinter der Werbung für das Lottospiel.

Ich selbst war gerade Zeugin eines Gespräches zwischen einem Paar geworden, die stehen geblieben waren um sich besser zu verständigen. Es war nicht schwer zu entnehmen das die Frau zu sehr unterem dem Einfluss einer Freundin stand und sich neben dieser nicht behaupten könne. So sah es der Ehemann.

Was sich die Leute auf der Straße erzählen, ungeachtet der Tatsache dass Andere mithören. Ich die Mithörerin wünschte mir, dass die Meisten dieser Gespräche mir erspart blieben.

So auch die Telefonate die in der Bahn geführt werden, die man immerhin 30 Minuten lang verfolgen kann, bis man schließlich Bonn Hauptbahnhof aussteigen kann. In dieser Zeit erfährt man alles über das Liebesleben der jungen Frau gegenüber. Muss ich das wissen? Nein.

Was mag dem Zeitschriftenhändler durch den Kopf gehen. Den Strom der Menschen die täglich an seinem Fenster zu sehen sind beobachtet, wenn er Zeit genug hat einfach dort im Fenster zu stehen. Ich könnte mir vorstellen dass ihm die Gedanken so ungehindert durch den Kopf fließen, wie einem Menschen der einen Fluss in seinem Bett betrachtet. Tagträumereien nannte man das früher. Ich bin sicher das es noch Menschen gibt die dazu fähig sind.

Mittwoch, 12.01.2011

Der Zauber ist vorbei die Geschenke schon umgetauscht


Wenn ich einen Tannenbaum sehe der in gleich große Teile zersägt wurde und ordentlich gestapelt auf dem Bürgersteig liegt, wird mir schlecht.

Sie werden abgeholt, die herausgeputzten Bäumchen und man hofft dass sie schnell verschwinden, denn jetzt erinnern sie nur noch an die Vergänglichkeit der herbei gesehntesten Zeit. Der Zauber ist vorbei, die Geschenke schon umgetauscht.

Die Botschaft des Tannenbaumsägers ist klar: Hier lebt ein Mensch der weiß wie alles richtig zu machen ist.

Ich sage im vorbeigehen Tschüss zu den aufrecht stehenden und hingeschmissenen Bäumchen.

Montag, 13.12.2010

Ich will nicht weiter geleitet werden auf die T-online Navigationshilfe


Warum werde ich plötzlich, bei einem Klick auf eine E-Mail von Facebook, auf die T-online Navigationshilfe geleitet? Warum wird die angesteuerte Internet Adresse von t-online gekürzt auf profile.php? Klar dass die Adresse im WWW nicht gefunden werden kann, beziehungsweise Milliarden Suchergebnisse bringen würde.
Ich möchte mich dieser Hilfe nicht bedienen, ich bevorzuge andere Suchmaschinen und möchte auch nicht bloß weil ich über T–online ins Internet komme verpflichtet werden den Service von T-online auch anderweitig zu benutzen.

Ich sehe meine Freiheit als Kunde darin eingeschränkt.

Donnerstag, 02.12.2010

Pädagogisch korrekt


Gestern in der Stadtbücherei beobachtete ich an einem kleinen Kindertischchen einen etwa Zweijährigen, wie er in einem Buch – ohne Bilder – aufmerksam blätterte. Ganz klar das hat er beobachtet. Wie viel wir über die Augen lernen.

Dann richtet der Kleine seine Aufmerksamkeit auf eines der Puzzel die ebenfalls auf dem Tisch lagen. Sein ein Jahr älterer Bruder setzte sich auf das andere Stühlchen und beobachtete mich, die Beobachterin. Die Mutter der beiden kam mit dem Anmeldeformular der Stadtbücherei, nahm sich den Jüngsten auf den Schoß und erklärte ihm, dass sie sich jetzt anmelden würden, in der Stadtbücherei.

Dem Älteren fielen einige Puzzelteile herunter und pädagogisch routiniert klärte die junge Mutter den Sohn auf, dass er das jetzt aufheben müsse. Ihr war anzumerken, wie gut sie das geübt hatte, scheinbar beiläufige, pädagogisch korrekte, Anweisungen zu geben.

Mir tat sie leid in ihrem selbst angelegten Panzer, den sie nicht bemerkte und dessen Sog sich die Kleinen unbewusst zu entziehen suchten.

Der Dreijährige hatte nicht einmal die Chance selbst auf die Idee zu kommen, die Puzzelteile aufzuheben.

Freitag, 01.10.2010

Vom Internet in den Zeitschriftenladen




Die muss ich haben. DIE ZEIT von gestern.
Argentinien beschenkt uns zur Frankfurter Buchmesse mit berauschenden Romanen. Auf 88 Seiten widmet sich das ZEIT-Literaturmagazin dem Gastland der Buchmesse und stellt die wichtigsten Bücher des Herbstes vor.
Iris Radisch fragt: Wie geht es der deutschen Literatur? Außerdem: Zur Lage der Literatur – Der Beginn einer dreiteiligen Qualitätskontrolle.

Laptop runter fahren und in die Regenjacke – ja leider –
„DIE ZEIT wird auch immer dicker.“, sagt die Zeitschriftenladenfrau. Sie muss es wissen, seit über einem Vierteljahrhundert verkauft sie DIE ZEIT.
Nebenfrage: Wann erschien die erste ZEIT?

Montag, 04.01.2010

BEEF - Eines von 3 neuen Männermagazinen



Für Männer mit Geschmack
Das erste Kochmagazin für Männer bestätigt was Frau schon immer von Männern wusste: Sie lieben ein überdimensionales 300 Gramm Steak.

Die Message vom Gruner und Jahr Verlag an den echten Mann ist klar.




Dienstag, 29.12.2009

Schönheitschirugie ist Wohlfühschirugie ...

Oder: Geht es noch?


Ein glatter Werbeslogan. Da schwingt was mit und es klingt griffig, so sind gute Werbeslogans! Einprägsam sollen sie sein und Ja, hier haben die Werbedesigner mal wieder gezeigt das sie ihr Handwerk verstehen.

Ist die Dame dick? Eine Meerjungfrau gar, die den verwandelten Fischschwanz zeigt? Bilder geben Antworten, meistens, in diesem Fall ist die erste Frage nicht so leicht zu beantworten. Das ist gut gemachte Werbung, wie der Slogan prägt sich auch das Bild ein.

Nur etwas stimmt mit ihrem Unterleib nicht, die Proportionen sind leicht aufgehoben und wirken zum Oberkörper nicht passend. Auch diese Schöne braucht also Hilfe.



Gefunden habe ich die Anzeige bei Spiegelonline.de

Montag, 14.12.2009

Lifestyle - Er liebt Schuhe



Christian Louboutin liebt Schuhe als optische Verlängerung einer Frau. Sein Markenzeichen sind extrem hohe Absätze und eine rote Schuhsohle. Bevor er 1992 seine Boutique in Paris eröffnete, lernte er bei Charles Jourdan, Maud Frizon, Chanel und Yves Saint Laurent, alles was er noch über Schuhe wissen musste.

Hier eines seiner Modelle um 600 Euro.



Donnerstag, 08.10.2009

Internationaler Untersuchungsrichter Marcel Lemonde fordert Zeugenaussagen führender Politiker vor dem Khmer Rouge Tribunal



Der internationaler Untersuchungsrichter Marcel Lemonde fordert den Senats Präsident Chea Sim (gleichzeitig auch CPP Präsident), den Präsidenten der Nationalversammlung Heng Samrin , den Außenminister Hor Namhong, den Finanzminister Keat Chhon und die beiden CPP Senatoren Out Bunchoeun und Sim Ka (Mitglied des Partei Komitees der CPP), in einem Brief vom 25. September zu Zeugenaussagen in den Ermittlungsverfahren gegen Nuon Chea, Ieng Sary, Khieu Samphan und anderen Führern der Khmer Rouge, auf.

Dies ist die interessanteste Nachricht des heutigen Tages. Bei den beiden internationalen Tageszeitungen The Phnom Penh Post und The Cambodia Daily erscheint die Nachricht auf den Titelseiten. Marcel Lemonde hat die einzelnen Briefe, von Vorladung ist nicht die Rede, da man offensichtlich auf Kooperation hofft und die genannten Politiker im Amt über Immunität verfügen, die Briefe tragen einzig Marcel Lemonde Unterschrift. Warum sein kambodschanischen Kollegen You Bunleng nicht unterschrieben hat ist unklar.

Auch der Brief an die Regierung mit der Bitte um Zeugenaussage des im Ruhestand befindlichen ehemaligen Königs Norodom Sihanouk, vor zwei Monaten, trug einzig die Unterschrift von Marcel Lemonde. Die Regierung akzeptierte den Brief nicht und es geschah nichts weiter, zumindest nichts was an die Öffentlichkeit drang.

Norodom Sihanouk hat sich in einem seiner früheren Blogeinträge selbst bereit erklärt, wenn das ECCC (Extraordinariy Chambers in the Courts of Cambodia) seine Aussage für erforderlich halte, stünde er dem Gericht zur Verfügung.


Links zu diesem Artikel:
ECCC
Documentations Center of Cambodia
The Phnom Penh Post
Mailingliste Kambodscha Politik
The Mirror

Personen:
Chea Sim
Heng Samrin
Hor Namhong
Keat Chhon

Montag, 28.09.2009

Die Freiheitsstatue von New York



In vielen Kinofilmen ist sie zu sehen. Mit einem Flair von Verheißung umgeben. Für tausende Flüchtlinge war sie in der Tat das erste Ziel das sie erreichen wollten. Mit ihrer großen Gestalt verknüpften sie ihre Hoffnungen. Sie war für viele Jahre Sinnbild Amerikas.

Die Freiheitsstatue residiert auf einer kleinen Insel vor Manhattan. Jeder hat sie schon gesehen ohne reisen zu müssen. Was nur wenige wissen: Sie ist eine Ägypterin. Ihr Schöpfer Frédéric Auguste Bartholdi dachte an den legendären Koloss von Rhodos, seine Pläne waren nicht weniger als ebenso gigantisch.

Seine Ägypterin sollte als Leuchtturm an der nördlichen Einfahrt des Sueskanals, der zu seiner Zeit gerade in Bau war, den ankommenden Schiffen den Weg im Dunkeln weisen. Die große Frauengestalt sollte das Licht des Fortschritts nach Asien tragen. Leider war man dort von seinen Plänen nicht begeistert.

In Amerika sollte die hundertjährige Unabhängigkeit groß gefeiert werden. Bartholdi erkannte seine Chance und warb dafür seine monumentale Frauengestalt zu begünstigen. Dazwischen kam ein Krieg, aber die Hartnäckigkeit des Künstlers und das erfolgreiche zusammen kratzen von Geldern, zahlten sich schließlich aus.

Mehrer Gipsmodelle, bis zu 11 Metern hoch, standen in seinem Atelier in Frankreich. Von Modell zu Modell waren je 9.000 Messpunkte zur Vergrößerung notwendig. Schließlich wurden die gehämmerten und in Form gebrachten, 2,5 Millimeter starken Kupferbleche, miteinander vernietet.

Damit diese hohle Form standfest wurde, war ein ausgeklügeltes inneres Gerüst notwendig. Dies schuf Gustave Eifel, noch heute hält sein Gerüst die Freiheitsstatue aufrecht. Das Gerüst alleine wiegt 120 Tonnen, während die 300 gehämmerten Kupferplatten 80 Tonnen wiegen. 1876, zum Jubeljahr der amerikanischen Erhebung, hatte Bartholdi den fertiggestellten Unterarm mit Fackel – zusammen 14 Meter hoch – zu Werbezwecken auf die Weltausstellung nach Philadelphia geschickt.

Die Endmontage der Statue in einer Werkstatt mitten in Paris dauerte noch bis zum Sommer 1884. Per Schiff reiste die große Dame, jetzt Amerikanerin in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Auf ihrem Sockel wurde sie zusammengesetzt und trotz dort noch heute den Temperatur-schwankungen und den Winden.

Man sollte sich ihr aufmerksam und bedacht nähern und die Unabhängigkeitserklärung in ihrer linken Hand lesen und erst danach einen Kaffe trinken in ihrer Krone. Doch spätestens jetzt zeigt sich, das die Tafel im ersten Entwurf nicht vorgesehen, unerreichbar für das menschliche Auge ist.

Enttäuscht und dennoch beeindruckt von der großen Frau auf ihrem Sockel betreten wir das Restaurant in ihrer Krone. (Die Wendeltreppe die im Arm zur Fackel führt ist für Besucher geschlossen.) Vielleicht lässt sich New York von hier aus besser verstehen.

Vielleicht kann man von hier aus, sogar über Amerika nachdenken.

Dienstag, 16.06.2009

Kambodscha Forum und Mailingliste



In den Online und Printmedien ist Kambodscha selten ein Thema.
Dennoch gibt es zahlreiche Artikel über Kambodscha und die Informationen sind verstreut auzufinden.
Wer Kambodscha hört, denkt zunächst an Angkor Wat und an die Schreckensherrschaft der Khmer Rouge. Doch neben der Vergangenheit hat Kambodscha auch eine Gegenwart und Zukunft.
Manch einer, der durch Kambodscha gereist ist, hat starke Eindrücke mit nach Hause genommen.

Diese Mailingliste wendet sich an all jene, die der politische Alltag in Kambodscha ebenso interessiert, wie die Zubereitung von Lok Lak, der kambodschanischen Form von „Gulasch“.

Diese Menschen sind herzlich eingeladen, zum Austausch über Kambodscha – im weitesten Sinne.

Mitgliedern dieser Liste steht eine Datenbank „Literatur über Kambodscha“ zur Verfügung, zahlreiche Textdateien, die über die aktuelle politische Situation im Land berichten. Die Möglichkeit eigene Fotos aus Kambodscha hochzuladen, mit anderen Mitgliedern per e-Mail zu diskutieren und Gedanken aus zu tauschen. Auf Anfrage beantworten Mitglieder auch Fragen zum Thema: Reisen in Kambodscha.


Freitag, 30.01.2009

Novotel holt sich die Natur ins Haus



Novotel-winter.de Werbeaktion

Mit einer ungewöhnlichen Werbeaktion holt sich die Novotel Kette die Natur ins Haus.
Man sieht Rehe am Pool auf den Fliesen grasen, während sich im Wasser ein romantischer früh winterlicher Wald spiegelt.

Viel weiche Braun und Grüntöne wurden verwendet, nicht ganz sicher bleibt was hier Hintergrund was Vordergrund sei. Wichtig ist die Botschaft, wohnen in der Natur. Zu prüfen wäre jetzt wie Novotel tatsächlich an seinen Ökowerten arbeitet.

Die Werbekampagne fällt auf und wird erinnert.


Mittwoch, 14.01.2009

Die Wölfin trinkt Espresso

Donnerstag, 25.12.2008

Weihnachtsmann in Phnom Penh - Kambodscha



Weihnachtsmann in kambodscha - Phnom Penh
Selbst in Kambodscha hat man ihn schon gesehen.
Frohe Weihnachten wünscht Ada Diekmann


Dienstag, 09.12.2008

Die weibliche Haut als Litfaßsäule - Jetzt auch als Blogunterlage ...



Schluß mit Werbung die sich bei Frauen bedient
Immer wieder muss das Weib als Werbeträger her halten, jetzt hat auch die Blogerszene, die Frau als Werbeträgerin entdeckt.


Süddeutsche Zeitung wirbt um anspruchsvolle Leser

Freitag, 28.11.2008

Werbung auf Geldscheinen



spiegel-online.de
... Ein Künstler und Dozent hatte die Idee, Stuttgarter Studenten setzten sie um: Reklame auf Geldscheinen.


Samstag, 15.11.2008

Alles ist machbar ...

Montag, 10.11.2008

Paradies - für die Katz